Engineering-High-Tech-Cluster Fulda e.V.

16.09.2019

Landkreis Fulda organisiert mit Partnern ersten Hackathon in der Region

Am 26. und 27. Oktober treffen sich in Halle 8 der Hochschule Fulda kluge Köpfe und Querdenker zum ersten Hackathon in der Region Fulda. Dann gilt es, innerhalb von 24 Stunden innovative Lösungen für eine von drei zuvor gestellten Aufgaben, sogenannten Challenges, zu entwickeln.

„Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit starken regionalen Partnern dieses innovative Event in Fulda möglich machen können“, betont Landrat Bernd Woide. Neben dem Landkreis Fulda sind die Hochschule Fulda, das Engineering-High-Tech-Cluster, die RhönEnergie sowie EDAG trive.me in die Organisation der Veranstaltung involviert.

Die Wortschöpfung Hackathon entstammt einer Verknüpfung der beiden Begriffe Hacking und Marathon. Während das Hacken in der Öffentlichkeit vor allem mit IT-Angriffen assoziiert wird und damit eher negativ besetzt ist, geht es beim Hackathon ausschließlich darum, konstruktive und innovative Ideen und Lösungen zu entwickeln.

Event mit Signalwirkung

Bisher ist das noch recht junge Veranstaltungsformat, bei dem in lockerer Atmosphäre und mit viel Kreativität Innovationen entstehen und Lösungen erarbeitet werden, vor allem in Metropolen bekannt. „Die wirtschaftliche Stärke der Region Fulda basiert nicht zuletzt auf Wissen und Know-how. Als Landkreis müssen wir dafür Sorge tragen, auch künftig für kluge Köpfe und innovative Unternehmen attraktiv zu sein“, unterstreicht Frederik Schmitt, Erster Kreisbeigeordneter. Der Hackathon könne dabei eine wichtige Signalwirkung entfalten.

Regionaler Bezug

Auch die Challenges des Hackathons in Fulda stehen in direktem Bezug zur Region selbst. „Von der vernetzten Mobilität im ländlichen Raum über verknüpfte Outdooraktivitäten bis hin zur Inhouse-Navigation in großen Gebäuden und Ämtern haben wir ein spannendes und breites Aufgabenportfolio entwickelt“, sagt Stefan Will, der die Veranstaltung für den Landkreis federführend organisiert. „Da der Impuls für den Fulda-Hackathon aus dem Kreistag kommt, ist es uns natürlich ein Anliegen, dass die entwickelten Ideen auch hier im Landkreis ein- beziehungsweise umgesetzt werden können“, verdeutlicht Will.

Für die Lösung der Herausforderungen benötigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie bei einem Marathon einen langen Atem: 24 Stunden am Stück bearbeiten die häufig aus Software-Entwicklern, Ingenieuren oder Designern bestehenden Teams die sogenannten Challenges. Sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Experten bieten die unterschiedlichen Anforderungen der Aufgaben einen Mix aus Herausforderung und Spaß.

Sponsoren erwünscht

Auch für die heimischen Unternehmen ist eine aktive Beteiligung am Hackathon in Fulda angedacht. Neben der Möglichkeit als Sponsor aufzutreten, können beispielsweise auch eigene Teams angemeldet werden. Auf die Teilnehmer mit den besten Ideen und Lösungen warten attraktive Preise. Weiterführende Informationen und Anmeldung unter hackathon-fulda.de.