Engineering-High-Tech-Cluster Fulda e.V.

Vorträge und Referenten

„Abschied vom tumben Blechkameraden - die neue Qualität des Robotereinsatzes: intelligent, kooperativ, effizient“

Emma Nau, EDAG Production Solutions GmbH & Co. KG

Dr. Frank Breitenbach, EDAG Production Solutions GmbH & Co. KG

Der Vortrag:
Das alte Wörtchen „tumb“ steht für „arglos, unbekümmert, einfältig und naiv“. Natürlich ist es ketzerisch, die Hightech-Industrieroboter der vergangenen Jahrzehnte mit diesen Attributen zu belegen, dennoch: sie führen letztlich lediglich (einfältig) das aus, was ihnen zuvor einprogrammiert wurde.
Im Beitrag der EDAG Production Solutions werden drei Beispiele vorgestellt, wie Industrieroboter darüber hinaus intelligent, kooperativ und effizient eingesetzt werden bzw. wie man diesen Einsatz vorbereitet:

  • Bei RoboXR wird die Robotersteuerung mit AR und VR sinnvoll für Schulungs-, Qualitätszwecke und Sicherheitsabnahmen verbunden.
  • Ein Projekt im Forschungsumfeld beinhaltet die Entwicklung eines MES zur intelligenten Steuerung von Multi-Roboter-Einheiten zur Fertigung von CFK Bauteilen.
  • Anhand eines Industrieprojekts wird die intelligente Implementierung eines Sortierroboters in bestehende Systeme aufgezeigt.

Die Referentin:

Emma Nau:

Werdegang
2018 Business Development Produktions IT EDAG PS
2014 Leiterin Produktions IT EDAG PS
2011 Fachverantwortliche Leit und Steuerungstechnik EDAG PS
2010 Projektleiterin (MES, SCADA) bei EDAG PS
2006 Softwareentwicklerin (MES, SCADA) bei FFT EDAG

Ausbildung an der Hochschule Fulda
2006 Diplom FH (Informatik)

 

Der Referent:

Dr. Frank Breitenbach

Werdegang
2017 Senior Fachexperte für Planungsmethodik Koordinator der SmartFactory/Industrie 4.0 Aktivitäten) bei EDAG PS
2014 Fachexperte für Planungsmethodik bei EDAG PS
2011 Leiter Prozessoptimierung bei tegut … Stiftung
2007 Leiter Fabrikplanung bei EDAG
2004 Leiter Prozessberatung (Health Care) bei EDAG
1999 Planer und Projektleiter Digitale Fabrik ) bei EDAG

Lehraufträge an der Hochschule Fulda
2011-2020 Fabrikplanung
seit 2013 Prozess und Qualitätsmanagement
seit 2020 Projektmanagement

Ausbildung an der Friedrich Alexander Universität Erlangen/Nürnberg
1999 Promotion (Maschinenbau)
1994 Diplom (Elektrotechnik)


 


„Flexible Systeme für die Intralogistik – Der mobERT von EngRoTec“

Alexander Ostrowski, EngRoTec-Solutions GmbH

Der Vortrag:

Der Vortrag Flexible Systeme für die Intralogistik – der mobERT® der EngRoTec - Solutions GmbH zeigt einen autonomen mobilen Roboter anhand eines Applikationsbeispiels „Supermarkt der Zukunft“. Mit der integrierten Lösung eines kollaborationsfähigen Roboters auf einer autonomen mobilen Plattform wird auf viele mögliche Applikationen der Intralogistik produzierender und anderer Organisationen abgezielt.

Die Flexibilität der autonomen mobilen Roboterflotte wird durch die intelligente Steuerung des EngRoTec ERTmirals gewährleistet, die so auch mit komplexen Prozessen, mit verschiedenen Arten mobiler Roboter und mit verschiedensten Aufträgen mit direkter Anbindung an ein ERP-System umgehen kann.


Der Nutzen für unsere Kunden und gleichzeitig unsere Motivation ist die Befreiung der Menschen von ergonomisch belastenden Prozessen, die dann wertschöpfende und motivierende Tätigkeiten ausführen können. mobERT® garantiert dabei eine hohe Einsatzfähigkeit rund um die Uhr und kann selbst komplexe Handhabungsaufgaben im Logistikprozess erbringen.

 

Der Referent:
Alexander Ostrowski ist seit 8 Jahren Teil des EngRoTec-Teams. Nach seinem Masterstudium Elektrotechnik startete er als Entwickler für Bildverarbeitungs- und Roboterführungssysteme im Unternehmen. Seit 2016 verantwortet er den technischen Vertrieb der EngRoTec – Solutions GmbH in den Bereichen Vision Automation und Roboterführungssystemen. Als Digital Sales Specialist baut er seit 2020 den digitalen Auftritt der EngRoTec weiter aus und ist Ansprechpartner für das Thema mobile Robotik und die Produkte mobERT® und ERTmiral. Alexander Ostrowski steht dabei voll zu der EngRoTec Vision, „einen Beitrag zum Fortschritt unserer Gesellschaft zu leisten und Menschen von körperlich schwerer und monotoner Arbeit zu entlasten. Deshalb wollen wir die Automatisierung voranbringen.“


 


„KI und der ‚Faktor Mensch‘“

Dr. Johann Letnev, JUMO GmbH & Co. KG

Der Vortrag:
Das Thema KI nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert in unterschiedlichen Bereichen unseres Lebens ein. Insbesondere bieten hier die industriellen Prozesse eine gute Datenbasis für neuartige Ansätze im Sinne der Prozessoptimierung. Häufig stehen dabei die technischen Probleme und Umsetzungen im Fokus. Ein wichtiger Faktor zum Projekterfolg wird dabei gerne vernachlässigt. Und dies ist der Faktor Mensch! Welche Auswirkung der „Mensch“ auf den Projektverlauf haben kann und was wir daraus lernen, soll in einem Erfahrungsbericht gezeigt werden.

 

Der Referent:
Seit knapp 10 Jahres ist Johann Letnev ein Mitglied der JUMO Familie. Nach seinem Studium der Elektrotechnik und mehrjähriger Mitarbeit in der Forschungsgruppe KATRIN an der Hochschule Fulda, begann er 2013 seine JUMO Karriere als Softwareentwickler für eingebettete Systeme.
Im Zuge seiner Promotion an der Universität Kassel, welche er in 2019 abgeschlossen hat, beschäftige sich Johann Letnev mit der Thematik der autarken Sensornetze. Seit dem Januar 2021 hat Herr Letnev die Leitung der Abteilung Forschung & Test innerhalb des JUMO Entwicklungsbereiches inne.



„Robot Guiding Systems mittels AI Algorithmik“

Adrian Fleck, FFT Produktionssysteme GmbH & Co. KG

Der Vortrag:

In der modernen Zeit und gerade im Automobilbau,  geht es immer mehr darum Prozesse flexibler aber auch automatisierter zu gestalten. Diese beiden Anforderungen stehen in gewisser Hinsicht konträr zueinander, denn die ultimative flexible Arbeitskraft ist der Mensch, doch die ultimative automatisierte Lösung ist ein Roboter. Es gibt verschiedene Ansätze diese beiden Welten miteinander zu kombinieren, eine dieser ist den Menschen sehr eng mit der automatisierten Anlage zusammenarbeiten zu lassen, sprich Hand in Hand mit dem Roboter zu arbeiten, ein weiterer Ansatz ist der automatisierten Anlage beziehungsweise dem Roboter Intelligenz zu schenken. In der FFT als Innovationstreiber in der gesamten Automatisierungsindustrie verfolgen wir beide Ansätze, der Ansatz der Anlage Intelligenz zu schenken wird schon lange versucht, erst jetzt durch die rapide Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz in den letzten 5 - 10 Jahren sind hier ganz neue Ansätze und Wege entstanden, wir haben uns diesen Ansätzen angenommen und entwickeln intern künstliche Intelligenzen die Anlagen flexibel und vor allem intelligent machen. Ein Beispiel einer solchen flexiblen Anlage ist ein Griff aus der Kiste, der Griff aus der Kiste ist eine prädestinierte Aufgabe für einen Werker, denn dynamisch und vor allem sicher ein zufälliges Objekt mit einer zufälligen Orientierung aus einer Kiste zu nehmen mag für einen Menschen trivial erscheinen doch für einen Roboter ist es eine schier unlösbare Aufgabe. Aus diesem Grunde haben wir verschiedene Algorithmen und künstliche Intelligenzen Entwickelt um diese Aufgabe mit einem Roboter durchführen zu können.

 

Der Referent:

- Jugend Forscht Regional, Hessen, Bundes, Europa Sieger
- Stockholm International Youth Science Seminar (SIYSS) Teilnehmer
- Not a Boring Competition Team Lead Dirt-Torpedo – Elon Musk Wettbewerb

- Entwicklung einer Griff aus der Kiste KI
- Entwicklung eines Robusten Stereo Vision Datensatz
- Entwicklung Automatisierung Tools für Simulanten

- Bachelor Studium Virtual Engineering

 

 

 

 

Tickets: www.region-fulda.de/tickets
(Mitglieder kostenfrei, Standard-Ticket 29 Euro, Zeitsprung-Ticket 19 Euro)